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Eine kleine Erklärung zur schriftstellerischen Lücke

Soweit ich es von hier aus erahne, ist Dein Leben ansonsten gut ausgefüllt. Da wird sich wieder einiges entwickeln. Einfach weiterschreiben ist die Devise … der Mülleimer ist geduldig. Ich auch … Bis bald wieder von hier aus, Reka

Hirnwichsen

In letzter Zeit bekomme ich ab und an kleine Mails, die bescheiden danach fragen, ob ich denn im Moment noch schreibe. Man läse in den vergangenen Monaten so wenig von meiner Wenigkeit. Arbeite ich vielleicht an etwas wirklich Großem? Oder mache ich eine kreative Pause, welche natürlich wohlverdient…? Tja. Ihr alle kennt bestimmt diese Alben, Bücher, Bilder und Filme von Leuten, die ihr cool findet und bei deren Genuss ihr euch denkt “Scheiße, Mann, das hätte er/sie sich aber wirklich sparen können. So einen billigen Rotz hätte ich von ihm/ihr nicht erwartet.” Und ihr hofft, dass sich besagter Künstler wieder seiner Wurzeln besinnt, sich ordentlich den Kopf durchspült oder was auch immer macht, um wieder gute, coole, lustige, wütende oder einfach geile Kunst zu machen. Ihr seid enttäuscht, ein wenig beleidigt und fragt euch vielleicht nach dem wieso und warum.

Und hey, genau in so einer Phase befinde ich mich!…

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Künstlerschande

Du brauchst Dich nicht verstecken. Das Schwerste ist, mit seiner eigenen Scham zurecht zu kommen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung nur zu genau. Oft meint man, es sei Angst, dabei ist es eigentlich die Scham, die einen hemmt. Wie auch immer, Kopf hoch und Augen geradeaus. Alles Gute weiterhin …

Hirnwichsen

Warum schäme ich mich manchmal, wenn ich sage, ich sei eine Schriftstellerin? Warum zögere ich manchmal, wenn mich jemand fragt, was ich so mache? Schaue dabei auf meine Füße. Hoffe, dass dieser Moment schnell vorübergeht. Weil ich nicht davon leben kann? Das können andere von ihrem Beruf auch nicht. Weil ich wenig Erfolg habe? Den haben andere auch kaum. Weil ich fürchte, was ich mache ist sinnloser Müll? Hey, so geht es fast allen Menschen, seien wir ehrlich. Sinnlosigkeit ist dem Gros der Bevölkerung in die Wiege gelegt. Vor allem, seit man uns den Stempel einer Dienstleistungsgesellschaft aufgedrückt hat. Da bin ich maximal Vereinsmitglied, im Club der Verlierer. Nein. Daran liegt es nicht. Warum also? Warum sage ich manchmal lieber, dass ich Arbeitslos bin. Dass ich in einem Call-Center war und aktuell keinen Job finde. Warum habe ich neulich jemandem erklärt, ich wäre Hausfrau. Femme au Foyer, wie der Franzose…

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Poetry Slam „Wortwurf“ Oktober 2009

 

Auftritt beim Poetry Slam „Wortwurf“, Frauenstraße 24, Münster, Veranstaltung: „20 x Wortwurf“ Oktober 2009
Gelesen von: Sybille L. (Autorin) http://www.myspace.com/hirnwichsen

 

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Ein Tag wie jeder andere

 

 

Inoffizielle Visualisierung von „Ein Tag wie jeder andere“ aus Sybille Lengauers Buch „Hirnwichsen“

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